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Kommunales Kino im Juni

Am 28.06.2019 findet ein letztes kommunales Kino vor der Sommerpause statt. Um 16 Uhr gibt es für die kleinen Besucher den Film "Wilkommen im Wunderpark" zu sehen (Eintritt 5¤). Ab 19:30 Uhr wird die Komödie "Monsieur Claude 2" gezeigt (Eintritt 7¤).

28.06.2019
16:00 Uhr
Stadthalle Stadtallendorf

Kommunales Kino

am Freitag, 28.06.2019, in der

Stadthalle Stadtallendorf

 Im kommunalen Kino im Juni sind vor der Sommerpause erneut zwei sehenswerte Filme im Programm.

Um 16.00 Uhr startet das Kino mit dem Kinder-Animationsfilm „Wilkommen im Wunderpark“. Die kleine June entdeckt eines Tages im Wald einen magischen Vergnügungspark, welcher nur durch ihre Vorstellungskraft entstanden ist. Schnell merkt sie, dass etwas nicht stimmt und nur sie den Park wieder retten kann.

„Der neueste vom Nickelodeon-Studio koproduzierte Film beeindruckt durch seine technische wie dramaturgische Perfektion und erzählt nebenbei noch eine zauberhafte Geschichte über die Macht der Fantasie.“, so Sascha Westphal von epd-Film.

Anschließend wird um 19.30 Uhr die Familienkomödie „Monsieur Claude 2 – Immer für eine Überraschung gut“ gezeigt. Bereits der erste Teil von Monsieur Claude war ein voller Erfolg im kommunalem Kino Stadtallendorf, damals konnte man einen voll besetzten Saal begrüßen. Mittlerweile scheint bei der französischen Familie Ruhe in den Alltag eingekehrt zu sein. Als dann aber die vier Töchter allesamt die französische Provinz verlassen wollen, um in die Heimatländer ihrer Männer zu ziehen, setzt Monsieur Claude alle Hebel in Bewegung, um dies zu verhindern.

„Regisseur Philippe de Chauveron leitet sein Groß-Ensemble um den famosen Christian Clavier einmal mehr stilsicher durch einen kurvigen und rasanten Komödien-Parcours voller Pointen. Und zusätzliche Handlungselemente sorgen dafür, dass das Personal auf der Leinwand und die Kino-Zuschauer ihre Überraschungen erleben.“, so Gunther Baumann von Filmklicks.at
 

WILLKOMMEN IM WUNDER PARK (86 Minuten, ab 0 Jahren) Eintritt 5€

June liebt es, mit ihrer Mutter neue Attraktionen für das Wunderland zu erfinden. Das ist der tollste Vergnügungspark der Welt, in dem Junes Stofftiere zum Leben erwachen und die Besucher unterhalten, während der Affe Peanut Tag für Tag neue Attraktionen ersinnt – die ihm Junes Mutter ins Ohr flüstert. Doch als Junes Mutter schwer krank wird und sich in stationäre Behandlung begeben muss, verdüstert sich das Gemüt des kleinen Mädchens. Das Wunderland, das ihr bisher so viel Freude bereitete, erinnert sie nun nur noch daran, allein zu sein.

Sie gibt es auf, doch damit gibt sie das Wunderland auch der Vernichtung preis. Als es June dann per Zufall ins Wunderland verschlägt, muss sie erkennen, dass sie die Dunkelheit bekämpfen muss – und das nicht nur um des Wunderlands Willen, sondern auch für ihre Mutter, die es so sehr liebt.

Beeindruckend ist die Geschichte ohnehin, denn die Dunkelheit, die sowohl das Mädchen ergreift als auch das Wunderland bedroht, ist im Grunde etwas gänzlich anderes. Metaphorisch ist es ein Monster, das die Welt zu verschlucken droht, in Wahrheit ist es eine Depression, die von der kleinen June Besitz ergreift. Sie zieht sich immer weiter zurück, sie wird verschlossen, sie ist in sich gekehrt und sie findet nicht zu ihrem Licht zurück. Zumindest anfangs, denn die eigentliche Geschichte ist natürlich, wie June diese Düsternis überwindet und wieder Hoffnung schöpft.
 

MONSIEUR CLAUDE 2 – IMMER FÜR EINE ÜBERRASCHUNG GUT (105 Minuten, ab 0 Jahren) Eintritt 7€

Vor vier Jahren avancierte sie zum Publikumshit: Die schwarzhumorige, französische Familienkomödie über einen bourgeoisen Vater am Rande des Nervenzusammenbruchs, den seine Töchter Toleranz lehren. Nicht immer können Fortsetzungen an solche Erfolge nahtlos anknüpfen – hier schon!

Claude und Marie Verneuil haben sich mittlerweile daran gewöhnt, dass ihre vier attraktiven Töchter multikulturell geheiratet haben. Doch ihr beschauliches Leben in der französischen Provinz ist freilich nicht mehr ganz so wie früher. Denn die Heimatländer ihrer internationalen Schwiegersöhne warten schon auf sie. Und so rafft sich das großbürgerliche, konservative Paar zu einer Rundreise auf. „Ich halt´s nicht mehr aus Claude“, jammert Marie freilich völlig entnervt auf dem Rückflug in die Heimat. Und auch Claude hat sein Landleben bitter vermisst.

Doch der wirkliche Schock steht ihnen noch bevor, denn ihre Töchter sind immer für Überraschungen gut. „Offen gestanden haben Odile und ich beschlossen, dass wir nach Israel gehen“, bekennt David. Und es kommt noch schlimmer. Auch ihre anderen Töchter wollen mit Kind und Kegel auswandern.

Aber abfinden will sich das Paar mit diesem Mini-Exodus dann doch nicht. Schließlich kann nicht alle mühevolle kosmopolitische Anstrengung umsonst gewesen sein. Und so hecken die beiden schlitzohrig einen tollkühnen Plan aus, um das Blatt noch zu wenden.

„So gelingt es de Chauveron, Scha­den­freude mit Situa­ti­ons­komik, Vorur­teile mit Selbst­ironie und offen­sicht­li­chen mit subtilem Humor zu vereinen. Ein turbu­lenter Film, in dem man neben Albern­heit, Ernst­haf­tig­keit und fran­zö­si­schem Charme und Witz besonders eins mitnehmen kann: Was zählt ist, zusammen lachen zu können, egal welcher Kultur man angehört.“, so Melina Pantis von artechock.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch in der Stadthalle Stadtallendorf